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Über uns

Historie

Entwicklungsreise einer Karteikarte für Ersatzverschreibungen hin zum rechtssicheren Betäubungsmittelausweis – mit einem Bewusstsein für neue Herausforderungen

2015

Die Anfänge

Der ADHS-Ausweis entsteht als experimentelles Pilotprojekt aus der ADHSpedia Enzyklopädie (Köln) heraus. Das Ziel: Patienten soll die Ersatzverschreibung von Betäubungsmitteln bei Fremdärzten erleichtert werden. Die erste Auflage umfasst 4.500 Exemplare und wird kostenlos an HCPs ausgegeben. Eine direkte Abgabe an Patienten ist nicht geplant.

Großes KarteikartenformatHerstellung in KölnTestphaseErsatzverschreibung

4.500Exemplare · kostenlos

Vorderseite des ADHS-Ausweises von 2015 mit der Aufschrift Ärztliche Bescheinigung – Ausweis für Patienten mit Psychopharmaka-Indikation Vergrößern

2016

Die Nachfrage übersteigt die Erstauflage

Bereits im Folgejahr gehen 10.000 weitere Ausweise in den Versand. Beworben wird das kostenfreie Angebot weiterhin über ADHSpedia. Es erfolgt der Zusammenschluss mit der Praxis Dr. Kömen. Der Versand erfolgt von nun an aus Essen.

Nachfrage steigtHerstellung in RegensburgVersand aus EssenBeteiligung von Dr. Kömen

10.000Exemplare · kostenlos

Bildschirmfoto der ADHSpedia-Seite von 2016 mit dem Werbebanner für den kostenlosen Psychopharmaka-Ausweis Vergrößern

2018

Fünffache Auflage

Innerhalb von zwei Jahren wächst die Auflage auf 50.000 Exemplare. Weiterhin besteht der zentrale Einsatz in der erleichterten Ersatzverschreibung von ADHS-Betäubungsmitteln.

Neues Bestellverfahren

50.000Exemplare · kostenlos

Motiv: Ärztin am Schreibtisch – Hinweis, dass Patienten der Nachweis der Angewiesenheit auf ihr Medikament erleichtert wird Vergrößern

2019

Elvanse Adult®: Ein neues Problemfeld entsteht

In Deutschland wird mit Elvanse Adult® erstmals ein Amphetaminpräparat für Erwachsene zugelassen. Im Gegensatz zu Methylphenidat sind sämtliche Standard-Testverfahren sensibel für die Substanz. Die Strafverfolgungszahlen steigen daraufhin deutlich – und mit ihnen die Nachfrage nach dem Ausweis. Projektseitig erfolgt eine Trennung von der AG ADHS.

Zulassung LisdexamfetaminNeues ProblemfeldTrennung von AG ADHS

2019Zulassung in Deutschland

Illustration zum Jahr 2019: Zulassung eines Amphetaminpräparats für Erwachsene in Deutschland Vergrößern

2020

Patienten wünschen Direktversand

Die Auflage erreicht 100.000 Ausweise. Der Versand erfolgt weiterhin kostenlos, allerdings nur an HCPs. Patienten äußern gesteigertes Interesse an einem Direktversand. Damit wäre die Nachfrage allerdings nicht mehr kostenfrei bedienbar.

Erwägungen zu Direktversand

100.000Exemplare · kostenlos

2021

Der Ausweis wird kostenpflichtig

Nach sechs Jahren endet die kostenlose Abgabe. Am 5. März 2021 stellen wir aufgrund der anders nicht mehr zu bedienenden Nachfrage auf ein kommerzielles Modell um. Erstmals erfolgt damit auch eine Öffnung für den Direktversand an Patienten.

Shop-System eingeführtBeginn der Fallberichtsdokumentationen

2021Zäsur im Projekt

2023

Neue kostenfreie Services

Wir stellen Ressourcen für kostenfreie, gemeinnützige Patientenberatung per Telefon und E-Mail bereit. Kunden und Nichtkunden erhalten dieselbe medizinische, psychologische und rechtliche Beratungsqualität. Im Jahr 2026 wird aus der sich entwickelnden Serviceorientierung ein organisierter Hilfsfonds entstehen.

Weichenstellung für HilfsfondsBeratung

2023neue Merkmale

2026

Hilfsfonds und neue Planungen

Es erfolgt ein systematischer Ausbau des Hilfsfonds-Angebots. Patienten, welche die Kosten nicht selbstständig tragen können, können Ausweise kostenfrei beantragen. Betroffene irrtümlicher Strafverfolgung mit unzureichender Solvenz können Mittel und Unterstützung beantragen. Pläne für eine neue Auflage sind in Arbeit.

Offizieller HilfsfondsPlanungen für neue Auflage

600+ klinische EinrichtungenIN D/A/CH

Aufgeklappter ADHS-Ausweis mit Hologramm-Aufkleber und Guillochen-Druck Vergrößern

2017

Neue Synergien

Im Jahr 2017 entsteht ADHS-Ausweis erstmals als Marke. Dabei werden neue Synergien erzielt, beispielsweise mit einer Kooperation mit dem Fachärzte-Zusammenschluss AG ADHS. Vorangetrieben wird die Zusammenarbeit durch Dr. Kömen.

Markenaufbau

2017NEUER WIND

Porträt von Dr. Kömen, Kooperationspartner des ADHS-AusweisesVergrößern

2024

Ein erweitertes Problembewusstsein entsteht

Im deutschsprachigen Europa entsteht langsam aber sicher ein neues Problembewusstsein bezüglich des Risikos behördlicher Ermittlungen aufgrund des Verdachts auf illegalen Besitz und Einnahme von Amphetamin.

Ermittlungen häufen sichFallberichte mehren sich

2024Label anpassen

2025

Wissenschaftliche Erkenntnisse

Mit der Studie Poliscience werden an der Hochschule Fresenius erstmals die Effekte „eines medizinischen Betäubungsmittelausweises“ (des ADHS-Ausweises) auf die polizeiliche Entscheidungsfindung untersucht. Dabei zeigen sich in allen Domänen positive Effekte im Sinne einer Risikoreduktion für Patienten. Die Studie wird 2026 im International Journal of Psychiatry veröffentlicht.

Studie PolisciencePolizeikontrollen

2025Wissenschaftliche Belege

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